Willkommen




Über uns


Nun, wo und wie fängt man an, um sich vorzustellen? Nicht so einfach, wenn man eine gewisse Ernsthaftigkeit unterstreichen will, es aber nicht zu trocken und langweilig werden soll.

Kurz gesagt sind wir eine Selbsthilfegruppe Erwachsener mit AD(H)S und treffen uns seit Juni 2005 regelmäßig einmal, anfangs sogar zweimal, im Monat zum gegenseitigen Austausch. Hauptsächlich besteht unsere Gruppe schon aus selbst Betroffenen, dennoch ist sie auch für Angehörige offen und manchmal „verirrt“ sich auch ein Angehöriger in unserer Gruppe. Ein Punkt, den man ändern könnte. Warum? Darauf kommen wir später zurück.

Eine häufige Frage, die von Interessierten vorab am Telefon gestellt wird, ist die Frage nach unserem Alter. Ist doch eigentlich egal, oder? Wir sind alle ADSler unterschiedlichsten Alters, vom jungen Erwachsenen bis zum jung gebliebenen Pensionär. Also, egal welchen Alters, jeder ist herzlich willkommen.

Unsere Treffen laufen grundsätzlich in lockerer Runde ab, sicherlich nicht so, wie es oft in den Medien dargestellt wird. Natürlich ist ADS mit all den Problemen, die rundherum daraus entstehen, das Schwerpunktthema unserer Treffen, nicht vergessen sollte man aber auch die Stärken, die ADS unzweifelhaft beinhaltet. Neben ADS gibt es aber auch noch etwas anderes, und zwar das Leben. Deswegen kommt der Klönschnack über Hobbys, Gott und die Welt oder das Leben ganz allgemein bei unseren Treffen nicht zu kurz, und bildet noch dazu die wichtige Rahmenbedingung, um sich besser kennenzulernen und gegenseitiges Vertrauen zueinander entwickeln.
Dieses ist Voraussetzung für das wozu unsere Treffen dienen sollen:
als Hilfe zur Selbsthilfe. Uns gegenseitig zu stützen, Erfahrungen auszutauschen, Rat zu geben, Informationen zu vermitteln, Entlastung vom Alltag zu erfahren etc.

Um noch einmal darauf zurückzukommen, warum auch die Teilnahme Angehöriger wichtig ist.
Um AD(H)S wirksam zu therapieren, ist es wichtig im sozialen Umfeld für die nötigen Rahmenbedingungen zu sorgen. Für Menschen die nicht von ADS betroffen sind, ist es sehr schwierig, einen ADSler zu verstehen, welches unweigerlich oft zu Konflikten führt. Für ein gegenseitig besseres Verständnis zwischen Betroffene und nicht Betroffene ist eine Teilnahme Angehöriger deshalb sicherlich nicht falsch.

Also, liebe Angehörigen: Ihr seid herzlich zu unseren Treffen eingeladen.