Zum Thema ADS/ADHS





ADS – was ist das?


Der Definition nach ist ADS eine bereits im Kindesalter beginnende psychische Störung, die sich primär durch leichte Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen, sowie ein leicht aufbrausendes Wesen mit der Neigung zum Handeln ohne nachzudenken, häufig auch in Kombination mit Hyperaktivität (ADHS), auszeichnet.(wikipedia.de)
Wird diese Störung nicht behandelt bestehen die Symptome sehr oft bis in das hohe Erwachsenenalter hinein.
Die hauptsächlichen Symptome machen sich bemerkbar durch Schwächen bei der Aufmerksamkeit und Konzentration, Erregbarkeit, Impulsivität und häufig auch Unruhe. Das Gehirn betroffener Menschen kann die aus dem Umfeld einwirkenden Reize nicht filtern und nach Wichtigkeit ordnen.
Im Erwachsenenalter führt dieses häufig zu Problemen in der alltäglichen Selbstorganisation und Schwierigkeiten im beruflichen Alltag. Ein impulsiver Handlungsstil, also Handeln ohne zu denken, nicht zuhören können, hohes Aktionsniveau (die Suche nach dem Kick) ziehen nicht selten auch Probleme im zwischenmenschlichen Bereich nach sich.

Die Diagnostik von ADS gestaltet sich im Erwachsenenalter als sehr schwierig, da es sehr häufig in Kombination mit begleitenden Störungen (Komorbiditäten) auftritt. Diese weisen als alleinige Störung betrachtet oft die gleichen Symptome auf wie ADS. Verständlicherweise
ergibt sich hieraus auch die eigentliche Problematik der sicheren AD(H)S-Diagnose und der weiteren Therapie.


Wird „nur“ das ADS behandelt, ist die Prognose immer bedeutend schlechter, als wenn alle diagnostizierten Störungen behandelt werden.
Eine frühzeitige und sehr differenzierte multimodale Diagnostik ist zwingend erforderlich, um einen oft sehr langen Leidensweg zu vermeiden.